Geschrieben von Marco Mellinger
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Beschäftigte der UMG Klinikservice GmbH sind heute Vormittag in einem Demonstrationszug vom Gelände der Göttinger Universitätsmedizin zum Wilhelmsplatz gezogen, um eine bessere Bezahlung einzufordern. Die Beschäftigten begründen ihren Protest damit, dass die 100%-Kliniktochterfirma auch nach mehreren Verhandlungsrunden kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt habe. Steffi ist Reinigungskraft auf der Intensivstation der UMG sowie Teil des Beirats und erklärt die Hintergründe des Streiks: „Das war am Anfang ein Drücken der Löhne um die Hälfte und jetzt sind wir nur noch 20 bis 35 Prozent auseinander mit denen, die schon TVL (Anm. d. Redaktion: Tarifvertrag der Länder) bekommen und deswegen ist unsere Forderung: Wir wollen TVL für alle in der KSG (Anm. d. Redaktion: Klinik-Service-Personal) haben, oder wenigstens die Bezahlstruktur, dass wir natürlich das Geld und die soziale Absicherung bekommen. Ja, und wir hatten jetzt schon vier Verhandlungsgespräche in unserer Tarifverhandlung dieses Jahr und der Arbeitgeber will uns nicht mehr als drei, vier, fünf Prozent geben und irgendwie so kleine Einmalzahlungen, die auf jeden Fall nicht die Inflation ausgleichen.“ Vorerst soll der Streiktag der einzige bleiben, dies sei aber abhängig von den weiteren Gesprächen mit den Arbeitgeber*innen.

Demonstration des KSG auf dem Wilhelmsplatz (Bild: Marco Mellinger)