Geschrieben von Roman Kupisch
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Der Braunschweiger Privatinvestor Trafo Hub zieht sein Nutzungsvorhaben für die ehemalige JVA zurück. Das gab die Stadt Göttingen bekannt. Als Grund für den Rückzug benennt der Investor Steigerungen bei Baukosten und Zinsen sowie allgemein wirtschaftliche Schwierigkeiten im Zuge des Krieges gegen die Ukraine. Oberbürgermeisterin Broistedt bedauert die Absage aus Braunschweig und unterstreicht, dass sie nach wie vor von dem Nutzungskonzept der Trafo Hub überzeugt ist. Dadurch hätte eine weitere Vernetzung der Start-up-Szene in Göttingen erreicht werden können. Um das Nutzungskonzept für die alte JVA hat es zuletzt Auseinandersetzungen gegeben. Die Initiative Soziales Zentrum hatte ebenfalls Interesse an dem Gebäude bekundet. Eine Unterstützer-Kampagne hatte Anfang Oktober die ehemalige JVA besetzt und gefordert die Verhandlungen mit dem Privatinvestor abzubrechen. Dass jetzt nach der Absage der Trafo Hub der Weg frei werde für ein Soziale Zentrum oder Ähnliche Nutzungskonzepte ist unwahrscheinlich. Baudezernent Fritjof Look gab an, dass angesichts des Sanierungsstaus in der Stadt eine Sanierung der JVA durch den städtischen Haushalt nicht machbar sei.