Geschrieben von Nikita Makarov
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Nach dem Ausstieg des Investors Trafo Hub aus der Übernahme der alten JVA in Göttingen, hat sich nun das Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung dazu geäußert. In einer Mitteilung beklagt das Bündnis, dass der Ausstieg des Investors aufgrund von ungeschicktem Verhalten der Verwaltung vorhersehbar gewesen sei. Die einzelnen Akteure, die an einer Übernahme des Gebäudes interessiert waren, seien nie zu einem gemeinsamen Austausch eingeladen worden. Dazu sorgte laut dem Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung der Umstand, dass Trafo Hub seine Pläne für die JVA dem Stadtrat unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorstellte, für weiteres Konfliktpotential. Das gipfelte schließlich in der Besetzung der JVA. Einen weiteren Fehler sieht das Bündnis darin, dass eine mögliche Machbarkeitsstudie von Projekten in der alten JVA nicht von der Stadt in Auftrag gegeben wurden. Das hätte Trafo Hub selbst in die Wege leiten sollen. Die Initiative Soziales Zentrum hat nach dem Rückzug von Trafo Hub nun in einer Mitteilung betont, dass sie weiterhin zu Gesprächen über die Möglichkeit eines sozialen Zentrums in der alten JVA bereit seien. Die Intiative wirft der Stadt aber ebenfalls Versäumnisse in der Planung der Zukunft der ehemaligen JVA vor.