Geschrieben von Jennifer Bullert
Datum:
Die Beschäftigten der UMG-Klinikservice GmbH wollen heute und morgen ihre Arbeit niederlegen. Grund sind unterschiedliche Tarifvorstellungen bei den Notdienstverhandlungen. Wie die Gewerkschaft ver.di nun mitteilte, habe die UMG das geplante OP-Programm aber nicht ausreichend reduziert. Daher könnten vermutlich nicht alle geplanten Operationen und Untersuchungen durchgeführt werden, heißt es in einem Schreiben an die Presse. Auf eine Anfrage das StadtRadio dazu hat die UMG Klinikservice GmbH geantwortet, dass es "aufgrund der knappen Notdienstvereinbarung [...] zu Beeinträchtigungen den OPs kommen" werde. Wie sehr sich der Streik auf das OP-Programm auswirke, werde erst am Nachmittag absehbar sei, so die UMG Klinikservice GmbH weiter. Ver.di kritisiert, dass die Notfallversorgung nicht sicher gestellt sei, wenn die geplanten Operationen nicht reduziert würden. Dies bedeute, dass Patient*innen womöglich anreisen und dann nicht die vorgesehene Behandlung erhalten könnten. Gewerkschaftssekretär Thilo Jahn zufolge sei auch beim vergangenen Warnstreik das OP-Programm nicht ausreichend eingeschränkt worden. (aktualisiert am 12.12.2022 um 11:04 Uhr)