30-Millionen Euro-Entlastungspaket für Studierende: Studentenwerke wollen Angebote ausweiten und Preise stabil halten
Die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke (ARGE) hat ein Maßnahmenpaket vorgelegt, mit dem Studierende entlastet werden sollen. Es fußt auf dem Nachtragshaushalt des Landes, der am 30. November beschlossen wurde. Dabei stellt das Land den fünf Studentenwerken in Niedersachsen 30 Millionen Euro zur Verfügung. Das Studentenwerk Göttingen erhält davon rund 4,8 Millionen Euro. Das gab das Studentenwerk nun bekannt. Das Maßnahmenpaket der ARGE sieht dabei vor, dass das Mittagsmenü in den Mensen für den festen Preis von 2,50 Euro angeboten werden soll. Zudem sollen keine Mensen geschlossen werden, Preiserhöhungen aufgrund der gestiegenen Energiekosten soll es nicht geben. Auch die Betriebskostenpauschalen in den Wohnheimen sollen 2023 stabil bleiben. Zudem soll das Geld nach Bedarf in einen Notfonds für Studierende fließen und auch die Angebote der Psychosozialen Beratung sollen nach Bedarf und Möglichkeiten ausgeweitet werden. Zuletzt hatten die Studentenwerke die gestiegenen Energiepreise auf die Studierenden umlegen müssen. Dies sei nötig gewesen, da es selbst aufgrund ihrer Gemeinnützigkeit nur über begrenzte Mittel verfüge, erklärte das Studentenwerk Göttingen.