Geschrieben von Julia Kleine
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Die Universität Göttingen gehört zu den Gründungsmitgliedern eines neuen internationalen Netzwerks für mehr Natur- und Klimaschutz. Wie die Universität mitteilte, startete das Netzwerk „Nature Positive Universities“ offiziell auf der Biodiversitätskonferenz der UN in Montréal. Beteiligt sind weltweit mehr als 500 Hochschulen. Ziel des Netzwerks ist es, die lokale biologische Vielfalt und die Umsetzung von ressourcenschonenden Maßnahmen systematischer als bislang zu erfassen und zu fördern. Mit Unterstützung des Zentrums für Biodiversität und Nachhaltige Landnutzung und des Green Office wolle die Universität klimaschutz- und biodiversitätsfördernde Maßnahmen erarbeiten und umsetzen, erklärte Prof. Dr. Christian Ammer, Vizepräsident für Studium und Lehre der Universität Göttingen. Die Ergebnisse sollen jährlich in einem Bericht dokumentiert werden. Aktuell pflegt die Universität Göttingen nach eigenen Angaben einen Bestand von circa 3.600 Bäumen, legt kontinuierlich Blühstreifen auf Grünflächen an, betreibt drei botanische Gärten und unterhält eine Fläche zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Europäischen Feldhamsters.