Geschrieben von Nikita Makarov
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Das Felix-Klein-Gymnasium in Göttingen wird weiterhin durch die Aktivistengruppe „End Fossil: Occupy“ besetzt. Bereits am gestrigen Montag gegen 11:30 hatten 35 Aktivistinnen und Aktivisten die Aula der Schule besetzt. Im Landkreis Göttingen fiel gestern aufgrund der Witterungsverhältnisse an allen allgemeinbildenden Schulen der Unterricht aus. Laut „End Fossil: Occupy“ war die Besetzung unabhängig vom Unterrichtsausfall geplant. Die Gruppe teilte gestern Abend mit, dass die Besetzung am kommenden Donnerstag mit einer Demonstration um 11:15 Uhr aufgelöst werden soll. Dies bestätigte auch der Schulleiter des Felix-Klein-Gymnasiums, Michael Brüggemann, gegenüber dem StadtRadio. Zu den Vorwürfen von „End Fossil“, die Schulleitung sei nicht gesprächsbereit gewesen, sagte Brüggemann: „Ich weiß nicht wie viel redebereiter man sein kann als das, was wir jetzt hier machen. Also wir haben toleriert, dass, trotz der objektiven Verletzung des Hausrechtes, wir auf eine Anzeige – wobei das Aufgabe der Stadt gewesen wäre – verzichtet haben. Wir sind heute gerade und gestern auch zusammengekommen und haben uns auch verabredet, dass wir mehrfach, wenn aktuelle Dinge anstehen, uns zusammensetzen. Die Gruppe hat die Möglichkeit erhalten, ihr internes Programm aus der Aula heraus zu präsentieren, und die Aula ist der Versammlungsraum, den wir toleriert haben. Wir haben heute der Gruppe die Möglichkeit gegeben, über die schuleigene Lautsprechanlage auf ihre Veranstaltung um 11:30 Uhr hinzuweisen. Also ich kann nicht entdecken, dass das keine Kooperationsbereitschaft ist.“ Auch der Vorwurf, Brüggemann wäre den Aktivistinnen und Aktivisten gegenüber handgreiflich geworden, wurde von ihm dem StadtRadio gegenüber dementiert.