Geschrieben von Roman Kupisch
Datum:
Die Streiks im Öffentlichen Dienst sind aus Sicht der Gewerkschaft ver.di ein Erfolg. In der Region Salzgitter, Peine, Göttingen hätten nach Gewerkschaftsangaben an diesem Donnerstag knapp 1400 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. In Göttingen sollen sich bis zu 70 Personen beteiligt haben. Betroffen davon waren unter anderem Kommunalverwaltungen, Kitas, Stadtwerke, Stadtreinigungen, Energieversorger, Bauhöfe und Jobcenter. Ver.di-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller zeigte sich überrascht von der zahlreichen Teilnahme an den Arbeitskampfmaßnahmen. Die aktuelle Inflationsrate und der Reallohnverluste seien ihm zufolge starke Anreize für die Beschäftigten in den Streik zu treten. Die nächsten Verhandlungstermine mit den kommunalen Arbeitgebern, der Gewerkschaft und dem Bund sind für Ende Februar (21.-22.02) und Ende März (27.-29.03) geplant. Wertmüller kündigte an, dass es in den kommenden Woche zu weiteren und auch größeren Streikaktionen kommen könne.