Geschrieben von Anneke Borcherding
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Der Stadtverbandsvorstand der SPD-Göttingen spricht sich für die Abschaffung der Versorgungsklassen an Göttinger Gesamtschulen aus. Damit unterstütze die SPD die Forderungen des Stadtelternrats, wie der Stadtverbandsvorstand begannt gab. Mit den Versorgungsklassen gehe eine nicht zu verantwortende Belastung für die Gesamtschulen einher, so der Vorsitzende Dr. Cornelius Schley. Es fehle nicht nur an Lehrkräften und Räumlichkeiten, ein sinnvoller Unterricht sei auch wegen der unterschiedlichen Leistungsniveaus der Schülerinnen und Schüler nicht möglich. Ursächlich sei unter anderem der nicht funktionierende Vertrag zwischen der Stadt Göttingen und dem Bistum Hildesheim. Im Jahr 2019 sei die Zielsetzung des Vertrags gewesen, an der Schule des Bistums, der Bonifatiusschule II, mehr Plätze zu schaffen. So sollten die Gesamtschulen entlastet werden. Bislang sei das Bistum den Absprachen jedoch nicht nachgekommen. Ein vereinbarter Ausbau der Schule zur Vierzügigkeit sei noch nicht erfolgt. Um das Problem fehlender Schulplätze schneller lösen zu können, sei eine Übernahme der Bonifatiusschule II als Oberschule in die kommunale Trägerschaft der Stadt Göttingen sinnvoll, so Schley.