Bombenbeseitigung am Schützenplatz erfolgreich abgeschlossen - 28 Personen mit unbefugten Zutritten ins Sperrgebiet
Die Kampfmittelbeseitigungen der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sind vergangenen Samstag erfolgreich durchgeführt worden. Drei Verdachtspunkte wurden im Vorfeld im unmittelbaren Umkreis der Sparkassen-Arena festgemacht und überprüft. Ein Verdachtspunkt stellte sich als ungefährlich heraus, die anderen beiden Verdachtspunkte wurden als zwei amerikanische Zehn-Zentner-Bomben mit Langzeitzünder identifiziert. Beide Bomben wurden gegen 17:40 Uhr kontrolliert zur Detonation gebracht. Erster Stadtrat und Leiter des Einsatzes Christian Schmetz zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf der Kampfmittelräumungen. Sehr unzufrieden hingegen war Schmetz mit den häufigen Unterbrechungen der Arbeiten, die aufgrund von Personen mit Sperrgebiet stattfinden mussten. Die Polizei identifizierte insgesamt 28 Personen, die am Samstag unbefugt das Sperrgebiet betraten. In allen Fällen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Im Vorfeld des Einsatzes vom Samstag hatte die Stadt gemahnt, dass Verstöße gegen die Evakuierungsordnung mit Bußgeldern in Höhe bis zu 5.000 Euro bestraft werden.