Geschrieben von Robert Roggenkamp
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Die Polizeiinspektion Göttingen hat heute ihre Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2022 vorgestellt. Ohne die Autobahnbereiche A7 und A38 verringerte sich die Zahl der gesamten registrierten Verkehrsunfälle um 91 auf 7.540. Im Unterbereich „Verkehrsunfälle mit Personenschäden“ wurde ein Zuwachs von 8,3% verzeichnet. Dabei starben elf Personen im Straßenverkehr. Während die Anzahl der Schwerverletzten innerhalb der Stadt Göttingen leicht absank, erhöhte sich die Zahl im Landkreis um 16. Die Polizei Göttingen machte das erhöhte Risiko, sich außerhalb geschlossener Ortschaften schwer zu verletzten, als Faktor für den Anstieg aus. Weiterhin bleibt die Zahl der verletzten Radfahrer innerhalb der Stadt Göttingen hoch und stieg von 191 auf 214. An der Gesamtzahl der verunglückten Personen im Stadtgebiet machen Radfahrende alleine 38,8 Prozent aus. Auch die Fallzahl von Verkehrsunfällen mit E-Scooter Beteiligung stieg an. Die Polizei Göttingen stellte bei 242 Personen, die einen E-Scooter nutzten Betäubungsmittel- oder Alkoholkonsum fest, bei 16 von ihnen wurden mehr als 2,0 Promille gemessen. Der Polizeioberrat Thomas Reuter zeigte sich im Bezug zur allgemeinen Verkehrsunfallstatistik zufrieden: "Nach der Entspannung der Corona-Lage wurden im letzten Jahr die meisten Beschränkungen aufgehoben, es nehmen nahezu wieder so viele Menschen am Straßenverkehr teil, wie vor der Pandemie. Ich bin froh, dass unsere Unfallzahlen weiterhin deutlich niedriger sind als vor 2020."