Einbecker Unternehmen KWS erhält knapp 250.000 an Fördergeld für das Projekt "ProSun"
Das Einbecker Pflanzenzüchtungs- und Biotechnologie-Unternehmen KWS Saat SE erhält vom Bund Fördergelder zur Erforschung der Sonnenblume. Im Rahmen des Verbundprojekts ProSun erhält das Unternehmen vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft rund 247.000 Euro. Das teilte die SPD-Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt mit. Ziel des Projekts ist es, innovative Züchtungsansätze zu etablieren. So soll die Sonnenblume als Öl- und Proteinfrucht für den deutschen Markt konkurrenzfähig gemacht werden. Dabei geht es unter anderem um die Sicherung des Ertragspotenzials, die Erhöhung des Proteingehaltes bei ausreichend hohem Ölgehalt sowie Frühreife und Krankheitsresistenz. Die Gesamtfördersumme für das Verbundprojekt ProSun beträgt knapp 1,1 Millionen Euro. Neben der KWS Saat SE sind auch die Universität Höhenheim, die Technische Universität München, das Julius-Kühn-Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen und die SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH an dem Forschungsvorhaben beteiligt.