Geschrieben von Julia Kleine
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Nach zahlreichen Krankheitsfällen in Kindertagesstätten und Schulen in Stadt und Landkreis Göttingen sind die Untersuchungen der Lebensmittel-Rückstellproben aus einer Großküche fortgesetzt worden. Das teilte die Stadt Göttingen mit. Demnach gibt es weiterhin keinen Nachweis von Noroviren in den Lebensmittel-Rückstellproben. Im Rahmen der Rückverfolgbarkeit würden Untersuchungen in den Rohwaren der verdächtigen Lebensmittelkomponenten veranlasst. Nach aktuellem Stand liegen dem Gesundheitsamt von Stadt und Landkreis Göttingen mittlerweile 13 Norovirus-Nachweise aus Stuhlproben im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen vor. Dabei handelt es sich um zwölf direkt betroffene Personen und einen Familienangehörigen. Damit liegen Norovirus-Nachweise aus fünf voneinander unabhängigen Einrichtungen vor. Insgesamt hatten sich bis Mittwoch knapp 540 Personen bei der Stadt Göttingen gemeldet, die an Magen-Darm-Symptomen leiden, rund 470 davon Kinder. Es besteht der Verdacht, dass diese am vergangenen Freitag in den Einrichtungen Essen gegessen haben, das diese Symptome auslöst.