Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung kritisiert Sanierungspläne für die Freiwillige Feuerwehr Geismar
Das Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung (BfnS) kritisiert den Sanierungs- und Erweiterungsentwurf für das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Geismar und die Verwaltungsstelle in der Kerrlsgasse 2. Die im Bauausschuss am 4. Mai beschlossene Variante B sieht für die Umgestaltung eine Erweiterung der Parkplatzkapazitäten von 29 auf 49 vor und zieht das Fällen von 20 Bäumen mit sich. In einer Pressemitteilung bemängelt das BfnS, dass immer wieder Flächen mit Baumbeständen zum Zweck der Lückenbebauung abgeholzt würden. Ebenso fordert das Bündnis eine stärkere Miteinbeziehung von Bürger*innen in Planungsprozesse bei bau- und verkehrspolitischen Themen. Baudezernent Frithjof Look erklärte laut Sitzungsprotokoll, dass die weniger invasive Variante A dazu führe, dass längerfristig nach einem neuen Standort für das Gebäude der FFW gesucht werden müsse. Die Variante B war im Mai mit 10 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme als zukünftige Planungsgrundlage angenommen worden. Im Ausschuss ist auch das Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung vertreten mit Vorstandsmitglied Francisco Welter-Schultes.