Göttinger Chemiker bekommt Forschungspreis in Höhe von einer Million Euro
Die Werner Siemens-Stiftung (WSS) hat in ihrem Wettbewerb „Jahrhundertprojekt“ den Göttinger Chemiker Prof. Dr. Lutz Ackermann mit einem Forschungspreis ausgezeichnet. Dieser ist mit einer Million Euro dotiert. Das teilte die Universität Göttingen mit. Ackermann und sein Team konnten sich mit ihrer Idee zu nachhaltigen Katalyseverfahren gegen insgesamt 120 eingereichte Vorschläge durchsetzen. Ziel des Göttinger Forschungsteams ist, Moleküle in Reaktionen so zu erzeugen, dass Wasserstoff als einziges Nebenprodukt abfällt. Mit dem Preisgeld sollen das Göttinger und die fünf weiteren prämierten Teams nun bis Oktober konkrete Konzepte ausarbeiten, um sich in einem Anschlusswettbewerb um ein von der WSS finanziertes Forschungszentrum zur nachhaltigen Ressourcennutzung zu behaupten. Die Förderung des Forschungszentrums ist auf zehn Jahre angelegt mit einer Gesamtfördersumme von über 100 Millionen Euro.