Otfried-Müller-Haus: JT und Stadt Göttingen vermelden Fortschritte bei der Sanierungsplanung
Die Planung der Sanierung des Otfried-Müller-Hauses schreitet voran. Das teilten die Stadt und das Junge Theater auf einem Pressetermin mit. In den letzten Wochen fanden, in Form von Workshops, Abstimmungen zwischen der Stadt, dem Jungen Theater und der beauftragen Baumanagement-Firma statt. Warum gerade in diesem Fall eine frühe Abstimmung aller Beteiligten notwendig ist, erklärt Anja Krause, Kulturdezernentin der Stadt Göttingen: „Wir brauchen auch ganz spezielle technische Ausstattung. Der Bau eines Theaters und die Konzeption ist etwas völlig anderes, als wenn ich irgendwie, ich sag mal, eine Schule oder ein Feuerwehrhaus baue. Da sind auch technisch ganz, ganz andere Ausstattungen und Erfordernisse notwendig, und das muss man gleich mit Bedenken, weil das ist auch nicht mal so Zack in einer Garage nebenan untergebracht, sondern das muss dann auch ordentlich mit in das Gebäude hinein geplant werden, und ich glaube, dass wir tatsächlich diese Zeit, die wir jetzt aufgewandt haben für eine ordentliche Grundlagen Planung, also wir schaffen jetzt die Basis, dass sich das hinterher bezahlt machen wird.“ Im Oktober sollen die Ergebnisse dieser Planungen vorliegen. Aktuell wird mit einem Ende der Sanierungsarbeiten im Jahr 2028 gerechnet. Solange bleibt das Junge Theater in ihrer Übergangsspielstätte, der ehemaligen Voigtschule. Doch auch in Bezug auf die Interimsspielstätte wird es laut Tobias Sosinka, Geschäftsführer des JT, kleinere Umbauten geben. So soll sowohl den Besucher:innen als auch den Mitarbeiter:innen ein besseres Erlebnis in den kommenden Jahren geboten werden.