Geschrieben von Benita Heukamp
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Nachdem im Juni mehrere Magen-Darm-Erkrankungen durch den Verzehr von Mahlzeiten einer Göttinger Großküche gemeldet wurden, liegt nun ein Abschlussbericht vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt, dem Veterinäramt sowie dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen vor. Auslöser für die Erkrankungen sollen Noroviren gewesen sein, so die Stadt Göttingen in einer Mitteilung. In den Lebensmitteln und Rohwaren selbst, konnten die Viren nicht nachgewiesen werden. Allerdings lassen die Befragungen der Einrichtungen und Erzieher*innen , die daraus resultierende statistische Auswertung sowie die Genomsequenzierung der positiven Stuhlproben den Schluss zu, dass die Erkrankungen auf die Kost aus der Großküche zurückzuführen sind. Im Verdacht, der Auslöser gewesen zu sein, steht ein durch die BioKücheLeinetal selbst zubereitetes Dessert. Dieses wurde an 57 Kindertagesstätten und -krippen und sieben weiterführende Schulen im Landkreis Göttingen und eine weiterführende Schule im Landkreis Northeim ausgeteilt.  Der Geschäftsführer der Großküche informierte selbst den Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Verbraucherschutzamtes für Stadt und Landkreis Göttingen, nachdem ihm erste Erkrankungen bei Kindern aus Kindertagesstätten bekannt wurden. Hinweise auf Hygienemängel in der Großküche konnten Mitarbeiter*innen der Lebensmittelüberwachung nicht feststellen.