Kreistag Göttingen beschließt: Schwimmbäder werden nun mit dem Sportförderstättenprogramm gefördert
Der Kreistag des Landkreises Göttingen hat in seiner vergangenen Sitzung die Aufnahme von Schwimmbädern in das Sportförderstättenprogramm beschlossen. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DLRG könne knapp die Hälfte der Kinder im Alter von zehn Jahren nicht richtig schwimmen. Nach Meinung des Kreistages liege das auch an maroden und sanierungsbedürftigen Schwimmhallen. Dagmar Schlapeit-Beck, Kreistagsmitglied für die SPD, bezeichnete das Schwimmenlernen sogar als Menschenrecht. Gerade aber Kinder aus finanzschwachen Haushalten und mit Migrationshintergrund hätten laut Schlapeit-Beck wenig Zugang zum Schwimmunterricht. Eckhard Fascher, Kreistagsmitglied der Linken, bemängelte zu Hohe Eintrittspreise in kommunale Bäder, die Förderung von Schwimmbädern sei daher nur der erste Schritt.