Geschrieben von Carlotta Frey
Datum:
Vertreter*innen der Niedersächsischen Kommunaltheater und des Göttinger Symphonieorchesters (GSO) werfen dem Niedersächsischen Landtag vor, von der Politik bei finanziellen Mitteln im Stich gelassen worden zu sein. So seien Tarifsteigerungen in der Vergangenheit nicht vom Land übernommen worden, obwohl dies in offiziellen Zielvereinbarungen festgehalten worden sei. Auch seien die Einmalzahlungen in Höhe von jeweils 2,9 Millionen Euro von 2023 und 2024 für alle kommunalen Theater und das GSO nicht genug, um die inflationsbedingt höheren Energiekosten, Sachkosten und Tarifsteigerungen aufzufangen. Dies habe weitreichende Folgen für die Theater und das GSO gehabt. Somit fordern die Vertreter*innen der niedersächsischen Kommunaltheater und des GSO in einem Brief eine bessere Finanzierung und Wertschätzung der Theater und des GSO für die nächsten Jahre durch den Niedersächsischen Landtag. Wir haben den Niedersächsischen Landtag gestern um eine Stellungnahme gebeten. Diese hat uns bislang nicht erreicht.