Entwicklung einer regionalen Standortmarke von Landkreis Göttingen, Landkreis Northeim und Stadt Göttingen
Die Landkreise Göttingen und Northeim und Stadt Göttingen wollen eine gemeinsame regionale Standortmarke entwickeln. Wie der Landkreis Northeim in einer Mitteilung bekannt gab, wollen die Landkreise Göttingen und Northeim und die Stadt Göttingen mit der Markenbildung im Wettbewerb um Fachkräfte, Investor*innen, Unternehmen und Gründer*innen die Sichtbarkeit der Region national wie international steigern. Mit einem Schwerpunkt auf Lebens- und Gesundheitswissenschaften und der Biotechnologie soll das gemeinsame Standortmarketing gestartet werden. Sofern die entsprechenden Gremien von den beteiligten Gebietskörperschaften der gemeinsamen Standortsmarke zustimmen, soll durch einen Ideenwettbewerb eine Marketing-Agentur gefunden werden, um bis Frühjahr kommenden Jahres die regionale Marke zu entwickeln. Der Kreistag Northeim tagte hierzu am vergangenen Freitag und hat die jährliche Bereitstellung bis 2026 von 75.000 Euro bereits einstimmig bestätigt. Der Wirtschaftsausschuss der Landkreises Göttingen wird die Beteiligung von 150.000 Euro pro Jahr bis einschließlich 2026 in der morgigen Sitzung besprechen, Kreisausschuss und Kreistag in einer Sitzung am 6. Dezember. Die Stadt Göttingen wird die Markenbildung am 4. Dezember im Wirtschaftsausschuss und am 15. Dezember in der Ratssitzung behandeln, um eine Ausstattung der städtischen Marketing GmbH mit jeweils 75.000 Euro zur Unterstützung des Vorhabens für die Jahre 2025 und 2026 zu beschließen. Insgesamt stünden für die Umsetzung der regionalen Standortmarke vorerst 825.000 Euro zur Verfügung.