Harzwasserwerke reduzieren Wasserabgabe aus Talsperren - Präventionsmaßnahme vor weiteren Hochwassern
Die Harzwasserwerke werden die Wasserabgabemengen in den von ihnen betriebenen Talsperren wieder reduzieren. Das gaben die Harzwasserwerke in einer Mitteilung bekannt. Die Entscheidung fällt in Absprache mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und dient zum Hochwasserschutz des Vorlandes. Betroffen von der Wassermengenreduktion sind dabei die Okertalsperre, die Innerstetalsperre sowie die Odertalsperre. An der Okertalsperre wird die Menge dabei von 20 auf 12 Kubikmeter pro Sekunde reduziert, an der Innerstetalsperre von 20 auf zehn und an der Odertalsperre von 14,5 auf zehn. Die Reduktion der Abgabemenge ist möglich, da die Talsperren nach den Hochwassern rund um Weihnachten wieder weniger gefüllt sind. Lars Schmidt, Geschäftsführer der Harzwasserwerke, erklärt, dass die Talsperren wieder mehr Wasser aufnehmen können und durch die Reduktion der Abgabemenge das Vorland unterhalb der Talsperren entlastet werden könne. Laut Wetterprognosen wird es in den kommenden Tagen wieder erhöhte Niederschlagsmengen von bis zu 70 Liter pro Kubikmeter im Harz geben, die Okertalsperre könnte bis zu 5 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen, so die Harzwasserwerke.