Geschrieben von Benita Heukamp
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Der regionale Arbeitsmarkt hatte im vergangenen Jahr mit vielen Herausforderungen zu kämpfen, die auch in diesem Jahr anhalten werden. Das geht aus dem Jahresrückblick der Agentur für Arbeit Göttingen hervor. Antje Frische, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Göttingen, resümiert das vergangene Jahr wie folgt: „Gesamthaft hat sich der Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr noch als recht robust gezeigt. Wir haben nur einen leichten Rückgang in der Beschäftigung in unserer Region. Zugleich wächst aber die Zahl der Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen und auf der Suche nach neuer Beschäftigung sind. Dem gegenüber steht eine verhaltenere Meldung der Betriebe von offenen Stellen.“ Die gestiegene Zahl der Arbeitslosen lasse sich zum einen damit erklären, dass mehr Geflüchtete und Zugewanderte als noch im vorherigen Jahr auf eine Chance auf dem Arbeitsmarkt hoffen würden. Auch eine Änderung im zweiten Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB II) ist Grund dafür. Demnach werden ältere Arbeitslose über 58 nicht mehr in der Unterbeschäftigung erfasst, sondern als arbeitslos registriert. Der Rückgang der gemeldeten Stellenangebote lasse sich, so die Agentur für Arbeit, mit aktuellen Herausforderungen für die Wirtschaft erklären, ausgelöst etwa durch Konsumzurückhaltung, die Energiewende oder den Ukrainekrieg. Auch in diesem Jahr werde sich die Agentur für Arbeit darum bemühen, Arbeitssuchende mit passenden, offenen Stellen zusammenzubringen.