Geschrieben von Benita Heukamp
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Die Polizei Göttingen bereitet sich anlässlich der morgen stattfindenden Demonstrationen in Göttingen auf einen der größten Einsätze der letzten Jahre vor. Mehrere Hundert Einsatzkräfte, unter anderem der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen und der Polizei Göttingen, sind Teil des Großaufgebots. Der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen und Gesamteinsatzleiter Rainer Nolte rechnet mit mehreren Störaktionen und Blockaden entlang der Aufzugsroute der Querdenker-Demo. Das Demonstrationsgeschehen aus dem vergangenen September, bei dem es unter anderem zu brennenden Müllcontainern und tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte gekommen ist, wurde nachbetrachtet und aufbereitet. In Folge dessen habe sich die Polizei personell, technisch und taktisch anders aufgestellt, sodass sie gut auf vergleichbare Szenarien vorbereitet sei, heißt es von Nolte. Oberstes Ziel der Polizei sei es, konfliktträchtige Situationen zu deeskalieren und jegliche körperliche Übergriffe und Konfrontationen zu vermeiden. Aus diesem Grund werden Absperrgitter, Fahrzeuge und auch Einsatzkräfte für eine räumliche Trennung zwischen den Demonstranten der verschiedenen Lager sorgen. Zudem wird von Seiten der Polizei darum gebeten, das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit gemäß der demokratischen Spielregeln auszuüben und sich von dem Einsatz von Gewalt zu distanzieren.