Geschrieben von Annika Quentin
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Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar gab es in der Region einige Gedenkveranstaltungen. In Northeim wurden beispielsweise am Denkmal für ehemalige jüdische Bürgerinnen und Bürger Northeims zwei Kränze niederlegt. Mehrere Hundert Anwesende gedachten den vielen Millionen Opfern der NS-Herrschaft. In den Reden von Bürgermeister Simon Hartmann und drei Schüler*innen des Gymnasiums Corvinianum wurde aber nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch auf die Gegenwart geschaut. Simon Hartmann erklärt: „Gerade in diesen Zeiten, wo Demokratieverachtung wieder ein Thema ist und wo Rechtsextremismus aufkeimt, und auch wo Zeitzeuginnen und Zeitzeugen natürlich immer weniger werden, umso wichtiger ist es, dass wir hier auch zeigen, dass wir uns der Gräueltaten sehr bewusst sind.“ Auch in Göttingen fand im Alten Rathaus am 27. Januar eine Gedenkveranstaltung statt. Bei dieser berichtete ein Zeitzeuge aus seinem Leben.