Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Inklusion: Das sind die Leitlinien für den Schulneubau in Duderstadt
Für einen Anbau an das Eichsfeld-Gymnasium in Duderstadt stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Förderung von fast 1,9 Millionen Euro bereit. Der Neubau soll im Zeichen der Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Inklusion erfolgen. Gemeinsam mit der Heinz-Sielmann-Realschule und dem Eichsfeld-Gymnasium soll durch den Anbau ein neues Schulzentrum entstehen, das auch die Schüler der Pestalozzi-Förderschule beherbergen wird. Zu dem Bauvorhaben äußert sich Steffani Wirth, Kreistagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der Grünen: „Ich glaube das Besondere ist tatsächlich, dass in diesem einen Gebäude dann Inklusion ohne Grenzen und natürlich barrierefrei gelebt werden kann. Weil der Entwurf das so bedingt, dass es im ersten Stock dieses mehrstöckigen Hauses eine echte gemeinsame Mitte gibt und weil es einen gemeinsamen Innenhof, sowohl für Schüler des Gymnasiums, der Realschule als auch der Förderschule gibt. Das ist wirklich gelebte Inklusion und eben nicht nebeneinander lernen. Also miteinander – nebeneinander haben sie ihre Räume, aber es gibt Begegnungsräume.“ Der Neubau wurde schon vorab durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit einem Zertifikat im Gold-Standard ausgezeichnet. In der Bewertung werden unter anderem die Kategorien Ökologie, Ökonomie sowie soziale und funktionale Aspekte beurteilt. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2026 abgeschlossen werden, sodass die ersten Schüler zum Schuljahr 2026/27 in den neuen Räumlichkeiten unterrichtet werden können. Der Landkreis selbst investiert 34 Millionen Euro in das Bauvorhaben.