Geschrieben von Benita Heukamp
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Der Verkehrsvertrag mit der Metronom Eisenbahngesellschaft mbH soll vorzeitig beendet werden. In einer Sondersitzung der Niedersächsischen Landesverkehrsgesellschaft (LNVG) wurde deren Geschäftsführung dazu ermächtigt, entsprechende Verhandlungen durchzuführen. Grund seien große Probleme in Bezug auf Qualität und Zuverlässigkeit seitens des Metronom. Das gab das Niedersächsische Verkehrsministerium bekannt. Die LNVG strebt an, den bestehenden Vertrag mit Metronom, eigentlich gültig bis Ende 2033, bis zum Juni 2026 aufzuheben. Bis Ende Februar 2024 soll eine entsprechende Vertragsaufhebung ausgearbeitet werden. Zuletzt hatten steigende Energie- und Personalkosten, ebenso wie ein Fachkräftemangel, den Betreiber des sogenannten Hansenetzes in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht. Bis zur Neuausschreibung des Hansenetzes soll ein neues Konzept für dieses erarbeitet werden. Die Metronom-Gesellschaft könne sich im Falle einer Neuausschreibung selbst wieder für das Liniennetz bewerben. Die Eisenbahngesellschaft bedient die Strecken des Hansenetzes seit 2011, darunter auch die Strecke von Hannover über Northeim nach Göttingen. Der Fahrgastverband PRO BAHN spricht sich für eine Neuausschreibung aus. Dies habe der Verband auf Regional- und auf Landesebene bereits mehrfach gefordert. Gerd Aschoff, Vorsitzender von PRO BAHN Südniedersachsen, bemängelt die häufigen Zugausfälle und die Unzuverlässigkeit. Mit einem neuen Konzept für das Hansenetz könne die Qualität hoffentlich verbessert werden, so Aschoff.