Geschrieben von Benita Heukamp
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Ein Forschungsteam der Universität Göttingen möchte die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben. Dafür erhält es für die kommenden drei Jahre eine Förderung in Höhe von etwa 800.000 Euro. Das gab die Universität bekannt. In dem Projekt „HowToDIGITAL – Digitale Kompetenzen und Entwicklung digitaler Tools für die stationäre und ambulante Versorgung“ sollen Maßnahmen entwickelt werden, mit denen digitale Lösungen im Gesundheitswesen besser umgesetzt und aktuelle Hindernisse überwunden werden können. Der Fokus soll auf den Fachärzten der Radiologie und Gynäkologie liegen. Bevor nach Lösungen gesucht wird, sollen die bereits vorhandenen digitalen Systeme sowie die Digitalkompetenzen der Beschäftigten untersucht werden. Auch die Art, wie digitale Technologien für die medizinische Versorgung aktuell entwickelt werden, soll in den Blick genommen werden. Der Projektleiter Manuel Trenz betont die Bedeutung dieses Forschungsunternehmens. Es sollen Ansätze für digitale Systeme entwickelt werden, die den Arbeitsalltag von medizinischem Personal erleichtern und so einen nachhaltigen Beitrag zu einer verbesserten Versorgung der Patienten ermöglichen. Die finanzielle Förderung wird durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gestellt.