Jahrestag der Katastrophe von Fukushima - Broistedt legt Kranz an Gedenkstein nieder
Zum Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima wurde heute eine Gedenkveranstaltung am Neuen Rathaus in Göttingen ausgerichtet. Am Mittag sprach Oberbürgermeisterin Petra Broistedt ein Grußwort und legte einen Blumenkranz am Fukushima-Gedenkstein nieder. Daneben hat die Anti-Atom-Initiative Göttingen eine Kundgebung am Nabel in der Innenstadt für 16 Uhr angesetzt. Am 11. März 2011 wurde die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima ausgelöst. In Folge eines Seebebens traf ein Tsunami auf die Ostküste Japans und richtete erhebliche Schäden am Atomkraftwerk Fukushima Daiichi an. Es kam zu Kernschmelzen in drei der Reaktorblöcken und zu Wasserstoffexplosionen. Dabei gelangten erhebliche Mengen an radioaktiven Stoffen in die Atmosphäre. Neben dem Vorfall in Tschernobyl ist jener in Fukushima der einzige, der in die höchste Stufe der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse eingeordnet wurde.