Galloway-Besitzer aus Gleichen vor Gericht - Vorwurf der Tierquälerei
Der Landwirt aus der Gemeinde Gleichen, dem die 70 ausgebrochenen Galloway-Rinder gehört haben, soll sich nun vor Gericht für das Vernachlässigen seiner Tiere verantworten. Das geht aus einem Medienbericht des Göttinger Tageblatts hervor. Wie das GT berichtet, soll gegen den Halter der Rinder ein Strafbefehl erlassen worden sein. Dieser sehe eine Geldstrafe von 4.200 Euro vor. Der Halter der Rinder habe dagegen Einspruch eingelegt, so das GT. Deswegen soll es vor dem Amtsgericht Göttingen nun eine Hauptverhandlung geben. Grund für das Verfahren sei ein totes Rind, dessen Kadaver im Dezember 2022 aufgefunden wurde. Das Rind sei dabei deutlich unterernährt gewesen und wog nur rund 130 Kilogramm statt 500 bis 550 Kilogramm, was das Gewicht von gesunden Rindern sei. Im vergangenen Sommer hatten die Galloway-Rinder für Schlagzeilen gesorgt, als 70 Tiere aus ihren Weiden ausgebrochen waren und im Gebiet der Gemeinde Gleichen umherirrten. Der Halter der Rinder hatte seiner Zeit nichts unternommen, um die Rinder wieder einzufangen.