Geschrieben von Benita Heukamp
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Bei den Kampfmittelsondierungen am Göttinger Schützenplatz sind mehrere auffällige Messergebnisse festgestellt worden. Ab heute sollen die entsprechenden Stellen genauer untersucht werden. Das gab die Stadt Göttingen bekannt. Die Messergebnisse weisen auf Materialien hin, die sich im Normalfall nicht im Erdreich befinden sollten. Bei diesen Anomalien fehle es nach Angaben des Kampfmittelbeseitigungsdienstes jedoch an der Masse, die die über Göttingen abgeworfenen Bomben üblicherweise aufweisen würden. Ein konkreter Verdacht auf Blindgänger bestehe deshalb nicht. Vergleichbare Anomalien hätten in der Vergangenheit eher auf Munitionsreste, Reste anderer Kampfmittel oder auch auf Schrott hingewiesen. Die anstehenden Untersuchungen sollen voraussichtlich zwei Wochen dauern. Die S-Arena bleibt während dieser Zeit weiterhin geöffnet, Beeinträchtigungen für die Öffentlichkeit bestehen nicht.