Geschrieben von Benita Heukamp
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Welche großräumige Wirkung gemeinschaftlich angelegte Agrarumweltmaßnahmen haben, soll ein Forschungsprojekt der Universitäten Göttingen und Rostock sowie des Landvolks Northeim-Osterode in Erfahrung bringen. Dafür erhält es über fünf Jahre eine Förderung in Höhe von 2,4 Millionen Euro durch das Bundesamt für Naturschutz und das Bundesumweltministerium. Agrarumweltmaßnahmen sollen die landwirtschaftliche Produktion und Biodiversität in Einklang bringen. Bisherige Projekte würden jedoch überwiegend auf einzelnen und isolierten Flächen umgesetzt werden. Dabei erfordere die Artenförderung Maßnahmen, die auf größeren Flächen umgesetzt werden, so die Universität Göttingen in einer Mitteilung. Dem nimmt sich das Projekt „Kooperativ“ an. Innerhalb des Landkreises Northeim wurden im vergangenen Jahr rund 250 Hektar Blühflächen angelegt. Bei diesen soll in den kommenden fünf Jahren unter anderem untersucht werden, wie sich die Artenvielfalt von Vögeln, Bienen und Laufkäfern verändert und ob die Bestäubungsleistungen sowie die biologische Schädlingskontrolle zunehmen würden. Daneben beschäftigt sich das Forschungsprojekt auch mit der Frage, wie kooperative Agrarumweltmaßnahmen kosteneffizient und dauerhaft umgesetzt werden können.