Geschrieben von Nikita Makarov
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Am Göttinger Schützenplatz hat sich gestern der Verdacht auf einen weiteren Bombenblindgänger erhärtet. Das gab die Stadt Göttingen in einer Mitteilung bekannt. Der Verdachtspunkt liegt unmittelbar vor dem Basketballzentrum und wurde mit Wasser gefüllten Containern abgesichert. Da sich der Punkt an einem Hang befindet, geht die Stadt von einer komplizierten Untersuchung aus. Christian Schmetz, Ordnungsdezernent der Stadt Göttingen, schätzt die Lage als komplex ein. Laut Schmetz seien vor Ort mehrere Starkstromleitungen, Telekommunikationsleitungen sowie eine Wasserleitung gefunden worden. Dazu müssten für die Untersuchung Bäume gefällt werden. Schmetz betont, dass die Sicherheit der Göttingerinnen und Göttinger weiterhin das oberste Ziel sei. Derzeit befinden sich drei Verdachtspunkte für Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg am Göttinger Schützenplatz. Wann diese beseitigt werden, steht im Moment noch offen. Die Beseitigung der Blindgänger erfordere erneut eine Evakuierung der Bevölkerung und den Aufbau eines Sicherheitsradius, so die Stadt.