Nach Tippfehler bei Kostenaufstellung: GöttingenZero ist besorgt um den Bürgerentscheid
Die Initiative GöttingenZero zeigt sich besorgt und entsetzt über die neuesten Entwicklungen rund um den Göttinger Radentscheid. Das teilte die Initiative mit. GöttingenZero befürchtet, nachdem die Stadt Göttingen eingeräumt hatte, Fehler in der Kostenrechnung gemacht zu haben, dass der erste der beiden Bürgerentscheide als nichtig erklärt werden könnte. Über die Richtigkeit der Bürgerentscheide müsse nun die Kommunalaufsicht entscheiden. Streitpunkt hierbei ist, dass alle Stimmzettel neu gedruckt werden müssen, da die vorläufigen Abgabezettel die fehlerhafte Kostenangabe von 39,4 Millionen Euro beinhaltet hatten. Auf die Aussage der Stadt, der Tippfehler in der Kostenaufstellung sei erst gestern aufgefallen, entgegnet GöttingenZero, dass sie bereits am 1. März die Nachfrage gestellt haben, wieso es eine Diskrepanz zwischen den Summen gebe. Laut GöttingenZero habe die Stadt seinerzeit darauf nicht geantwortet.