Radentscheid würde unausgewogene Verkehrspolitik entstehen lassen: FDP-Ratsfraktion positioniert sich gegen die Bürgerbegehren
Die FDP-Ratsfraktion Göttingen spricht sich gegen den Radentscheid aus. Denn nach Ansicht der FDP-Fraktion würde durch die Pläne des Vorhabens eine unausgewogene Verkehrspolitik entstehen. Bei der würden dann die Interessen von Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs, von Fußgängern wie auch von Autofahrern nicht genug berücksichtigt. Zudem seien Kosten von über 90 Millionen Euro zu hoch und würden beispielsweise zu Kürzungen im Kultur- und Sporthaushalt führen. Die FDP-Fraktion verwies auf den Radverkehrs-Entwicklungsplan. Mit dem bestehe seit 2017 eine gute Entwicklungsperspektive für den Radverkehr in Göttingen. Außer der FDP-Fraktion hat auch die Göttinger SPD schon Anfang der Woche bekannt gegeben, dass die Partei den Radentscheid nicht unterstützt.