Geschrieben von Mailin Matthies
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Die Kita-Gebühren in der Stadt Einbeck werden teurer – jedenfalls für die meisten Familien. Die neue Satzung mit den angepassten Gebühren hat der Rat am Dienstag einstimmig beschlossen. Dabei ändern sich vor allem die Einkommensgrenzen, nach denen die Gebühren berechnet werden. Vor allem untere Einkommenskategorien fielen weg. Konkret heißt das: Familien mit sehr geringem Einkommen unter 25 000 Euro brutto im Jahr zahlen zukünftig 46 Euro mehr im Monat für eine Ganztagsbetreuung. Für Menschen mit höheren Einkommen ist es wegen der verschobenen Einkommensgrenzen sehr unterschiedlich: Wer zwischen 51 000 und 55000 Euro brutto verdient, zahlt in Zukunft 34 Euro weniger im Monat. Wer zwischen 44 500 und 45 500 Euro jährlich verdient, zahlt 47 Euro mehr. Eindeutig teurer wird es aber für einkommensstarke Familien. Dort wurden zusätzliche Einkommenskategorien eingeführt, sodass insbesondere Familien mit über 74 000 Euro Jahreseinkommen insgesamt 131 Euro mehr pro Monat zahlen. Der parteilose Ratsherr Breuker lobte die neue Satzung als “Anreiz, dass beide Elternteile arbeiten”.