Geschrieben von Annika Quentin
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Langlebige Proteine könnten ein Schlüssel für gesunde Eizellen sein. Zu dieser These kamen jetzt Forschungsteams aus Göttingen. Weibliche Säugetiere, einschließlich des Menschen, werden bereits mit allen ihren Eizellen geboren. Bis eine Frau in ihre Wechseljahre kommt, reifen etwa 400 Eizellen heran, die dann befruchtet werden können. Manche der Eizellen werden somit mehrere Jahrzehnte alt - und müssen über diese lange Zeitspanne funktionsfähig bleiben. Neue Erkenntnisse der Göttinger Forscher*innen aus Experimenten mit Mäusen legen nahe, dass extrem langlebige Proteine im Eierstock eine wichtige Rolle für eine längere Fruchtbarkeit der Eizellen spielen könnten. Dass langlebige Proteine im Alter zunehmend aus den Eierstöcken und Eizellen verschwinden, könnte außerdem erklären, warum die Fruchtbarkeit im Alter abnimmt.