Geschrieben von Carolin Zarske
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Die Bürgermeister des Altkreises Osterode positionieren sich in einer gemeinsamen Stellungnahme klar gegen die Schließung der Geburtshilfestation und der Gynäkologie am Herzberger Krankenhaus und fordern die Klinik-Verantwortlichen auf, ihre Entscheidung zu überdenken. Dies geht aus einer Meldung des Harzkuriers hervor. Die Schließung würde längere Wege zu entfernten Krankenhäusern bedeuten, was im Notfall lebensbedrohlich sein könne und eine zusätzliche Belastung für werdende Mütter darstelle. Weiter argumentieren die Bürgermeister der Städte Bad Lauterberg, Osterode, Bad Grund, Hattorf, Bad Sachsa und Walkenried, dass die Schließung dieser wichtigen Abteilung eine erhebliche Schwächung der ländlichen Region, insbesondere des Altkreises Osterode am Harz darstelle. Die Gesundheit und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger dürfe nicht gefährdet werden. Der Geschäftsführer der Helios-Klinik Herzberg/Osterode, Johannes Richter, hatte zuvor in einer Pressemitteilung verkündet, dass am Herzberger Krankenhaus die Geburtshilfe sowie die Gynäkologie zum 30. September 2024 schließen werden.