Geschrieben von Annika Quentin
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Wissenschaftler*innen der Universitätsmedizin Göttingen erforschen in einem gemeinsamen Projekt mit dem „Scripps Research Institute“ in Kalifornien die Rolle von microRNAs bei der Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer. Das gab die Universitätsmedizin Göttingen in einer Pressemitteilung bekannt. MicroRNAs sind winzige Moleküle. Vorläufigen Ergebnissen zufolge könnten sie die Herstellung und den Abbau bestimmter Proteine steuern. Proteine sind wichtig für die Funktion von Nervenzellen. Der Prozess der Bildung und des Abbaus der Proteine wird im Alter anfälliger für Fehler. Wenn Nervenzellen dann absterben, steigt das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen. Eine Fehlfunktion der microRNAs könnte das Gehirn daher anfälliger für Krankheiten machen. Die Wissenschaftler*innen aus Göttingen und den USA wollen nun in dem gemeinsamen Forschungsprojekt „A neurodegenerative duet: protein turnover and miRNAs“ („Ein neurodegeneratives Duett: Proteinumsatz und miRNAs“) erforschen, welche der miRNAs hauptsächlich an der Entstehung der Gehirnerkrankungen beteiligt sind. Ziel der Forscher*innen ist es, dass neurodegenerative Krankheiten in Zukunft früher erkannt und behandelt werden können.