Wissenschaftlicher Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaften tagt im September in Göttingen
Göttingen wird im September Schauplatz des 29. Wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaften (DVPW). Unter dem Motto „Politik in der Polykrise“ diskutieren die rund 1.100 Teilnehmenden aktuelle Fragen rund um die Krisenphänomene, die in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Der Begriff der „Polykrise“ fasst das Phänomen zusammen, dass Krisen sowohl in zeitlicher als auch in geographischer Nähe zueinander auftreten und sich dabei wechselseitig beeinflussen. Während des Kongresses werden über 200 Panel-Veranstaltungen angeboten. Diese dienen dem Austausch von Politikwissenschaftler*innen über ihre neuesten Forschungserkenntnisse. Daneben werden 10 Roundtables organisiert. Hier sollen gesellschaftliche und politische Fragen im Zentrum stehen, die auch die breite Öffentlichkeit betreffen. Ziel der Veranstaltung soll es sein, auf die vielen Krisen aus politikwissenschaftlicher Perspektive zeitgemäße Antworten zu finden, um die mit ihnen verbundenen Herausforderungen zu meistern. Der Kongress wird vom 24. bis zum 27. September an der Universität Göttingen ausgerichtet.