Geschrieben von Luis Pintak
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Die FDP-Ratsfraktion Göttingen hat eine Einhaltung der Personalkosten der Stadtverwaltung gefordert. Das vermeldet die Fraktion in einer Pressemitteilung. Demnach sollten die Nettopersonalkostenaufwendungen auf dem Durchschnittsniveau von 19,19 Prozent der letzten zehn Jahre gedeckelt werden. Vorangegangen war eine Anfrage der Fraktion an die Stadtverwaltung zu den Personalausgaben der Stadt. Die Ausgaben machen demnach rund 25 Prozent der Gesamtaufwendungen aus. Hier lasse sich ein Anstieg in den Jahren 2014 bis 2023 finden: So seien die Ausgaben von 24,8 Prozent auf 27 Prozent gestiegen. Dieses Jahr verzeichnete die Stadt etwa 2256 Stellen. 133 Stellen seien derzeit nicht besetzt. Die Durchschnittskosten einer Vollzeitstelle liegen bei rund 64.500 Euro. Als Begründung für die Forderung nennt die Fraktion die angespannte Haushaltssituation der Stadt. So sollten Investitionen und Förderungen von im Kultur- und Sportbereich weiterhin möglich bleiben. Erst in der vergangenen Woche erklärte Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, dass sie mit deutlich weniger Steuereinnahmen im nächsten Jahr rechne. Jedoch seien eigentlich umso mehr Personalkapazitäten notwendig, um die Aufgaben der Verwaltung zu stemmen.