Geschrieben von Nikita Makarov
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Metin Tolan, Präsident der Universität Göttingen, hat sich nun erstmals zu den Medienberichten über eine mögliche Abwahl von ihm als Uni-Präsidenten durch den Senat geäußert. In einem Newsletter weißt Tolan die Vorwürfe ihm gegenüber als unsubstantiiert und unzutreffend zurück. In einigen Medienberichten wurde verbreitet, Tolan sei sich den Problemen nicht bewusst, sei nicht kritikfähig, habe einen konfrontativen Führungsstil sowie herrsche unter seiner Präsidentschaft ein zunehmendes Klima der Einschüchterung. Zudem soll es Tolan an Professionalität in schwierigen Situationen mangeln und er ließe sich von Emotionalitäten leiten. Tolan bemängelt zudem, es sei ihm keine Möglichkeit gegeben, die Vorwürfe zu entkräften, da sie sehr pauschal formuliert wurden. Eine Vertrauenskrise zwischen dem Präsidium und dem Senat soll laut Tolan allerdings durchaus existent sein. Tolan schlage hier vor Schlichtungsgespräche mit einem unabhängigem Schlichter zu führen, um so wieder in einen Dialog treten zu können.