Schnellere Diagnostik für Krebspatient*innen: UMG-Labor hat eine neue Laborstraße zur Untersuchung von Blutbildern bekommen
Das Labor der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat eine neue Laborstraße bekommen. Dies geht aus einer Pressemitteilung der UMG hervor. Vor allem Blutanalysen, die eine wichtige Rolle bei der Diagnose und Behandlung von Bluterkrankungen wie Leukämie oder bösartigen Tumoren wie Lymphomen spielen, können nun in deutlich kürzerer Zeit durchgeführt werden. Durch die neue Technologie stehen Blutbilder jetzt in eineinhalb anstatt vier Stunden zur Verfügung. Von der Probenregistrierung über das Ausstreichen und Einfärben der Blutproben auf Objektträgern bis hin zum Fotografieren der Mikroskopiebilder zur Befundung und deren Archivierung, läuft alles vollkommen automatisiert ab. Um die Blutzellen präzise nach Größe und Zellbeschaffenheit zu analysieren, benutzt das System modernste Technologien wie Laser- und Fluoreszenzlicht. Die Daten können schließlich von den medizinisch- technischen Assistent*innen ausgewertet werden. Durch das neue System, ist es nun auch möglich, geringe Blutmengen zu analysieren, was vor allem bei der Behandlung von Kindern und Neugeborenen ein entscheidender Vorteil sei. Die neue Laborstraße ist der Auftakt einer Modernisierung des Labors, welche im Mai 2025 abgeschlossen sein soll.