Preis der deutschen Hochschulmedizin geht an ein Göttinger Forschungsteam
Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Göttingen und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein hat den diesjährigen Preis der Deutschen Hochschulmedizin für die Entwicklung eines innovativen „Herzpflasters“ erhalten, dies geht aus einer Pressemitteilung der UMG Göttingen hervor. Mit diesem Verfahren wird künstlich gezüchtetes Herzgewebe minimalinvasiv zur Reparatur von Herzmuskelgewebe eingesetzt – ein weltweit einzigartiger Ansatz zur Behandlung von Herzschwäche. Die Methode, die seit über 30 Jahren entwickelt wird, zeigt vielversprechende Ergebnisse ohne schwere Nebenwirkungen. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wurde am 28. November in Berlin verliehen. Die Jury würdigte die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Wissenschaftler*innen sowie den besonders innovativen Ansatz. Das Projekt gilt als Meilenstein in der Behandlung von Herzinsuffizienz, einer der häufigsten Ursachen für Krankenhausaufenthalte in Deutschland.