Nutzung des Gebäudes des Kunsthauses weiter unklar - Förderkreis Kunsthaus wünscht Mitsprache
Die Zukunft des Kunsthauses in Göttingen ist weiterhin unklar. Deswegen wünscht sich der Vorstand des Förderkreises Kunsthaus Göttingen e.V., dass die Stadt Göttingen den Vorstand in die weiteren Zukunftspläne miteinbezieht. Das teilte der Vorstand mit. Vorsitzender des Vorstandes, Rolf-Georg Köhler, fordert, dass das Kunsthaus in der kommenden Übergangszeit nicht leer stehe. Der Förderkreis unterstütze dabei alle Initiativen und Möglichkeiten, um den Standort im Kunsthaus zu erhalten. Ute Delimat, ebenso Vorstand des Förderkreises, bemängelte, dass die Stadtverwaltung und die Politik bisher noch keine Lösungen für das Kunsthaus präsentiert habe. Die vieldiskutierten, intensiven Lösungen ließen auf sich warten, so Delimat. Am 25. November hatte das Kunsthaus in Göttingen Insolvenz angemeldet. Auf welche Art und Weise das Gebäude des ehemaligen Kunsthauses weitergenutzt werden solle und ob die Bundesfördermittel für das Kunsthaus in Höhe von 4,5 Millionen Euro zurückgezahlt werden müssen, sei bislang noch unklar.