Geschrieben von Nico Mader
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Forschende der Universitätsmedizin Göttingen untersuchen eine spezielle Hodenkrebsform: den Dottersacktumor. Beteiligt sind an dem Forschungsprojekt auch Wissenschaftler:innen der Universitätskliniken in Düsseldorf, Köln und Hamburg-Eppendorf. Gefördert wird das Forschungsprojekt mit 700.000 Euro von der Deutschen Krebshilfe. Ziel ist es, die molekularen und genetischen Mechanismen dieser Tumoren besser zu verstehen, um genauere Diagnosen und personalisierte Therapien zu entwickeln. Zudem soll ein Atlas der verschiedenen Subtypen des Tumors erstellt werden, um den Therapieerfolg besser vorhersagen zu können. Der Verbund stärkt auch den Austausch zwischen Universitätskliniken, um die Behandlung zu verbessern und die Forschung voranzutreiben. Hodenkrebs betrifft vor allem Männer zwischen 15 und 45 Jahren. In dieser Altersgruppe ist es bei Männern die häufigste Krebserkrankung.