Geschrieben von Annika Quentin
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Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine vom Landgericht Göttingen verhängte Strafe gegen einen 55-jährigen Mann aus Northeim bestätigt. Der Mann, der wegen sexuellen Gewalttaten verurteilt wurde, muss nun fünf Jahre und acht Monate in Haft. Das berichtet das Göttinger Tageblatt. Der Northeimer soll einer Frau 10.000 Euro für Sex angeboten, sie damit in seine Wohnung gelockt und dann bedroht, gefesselt und vergewaltigt haben. Das Landgericht Göttingen verteilte in dafür erst zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren; der niedrigsten Strafe für das vorliegende Delikt. Die Staatsanwaltschaft legte Revision ein und war damit beim BGH erfolgreich, es kam zu einem zweiten Prozess vor einer anderen Kammer, in dem der Mann zu einer höheren Strafe von 5 Jahren und 8 Monaten verurteilt wurde. Der Verurteilte legte seinerseits Revision ein, die der BGH nun aber verwarf. Damit ist der 55-Jährige jetzt rechtskräftig verurteilt.