Medizinische Versorgung von Transmenschen verbessern: Forschungsvorhaben aus Göttingen und Hannover erhält finanzielle Unterstützung vom Land
Das Göttinger und Hannoversche Forschungsprogramm „Trans-power“ zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Transmenschen wird durch das Land Niedersachsen und die Volkswagen Stiftung finanziell unterstützt. Fast 1,4 Millionen Euro kommen den beiden Einrichtungen dafür zugute. Das gab das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur bekannt. Im Rahmen des Projekts Trans-power soll die Datenbasis über den Zugang von Transpersonen zu Gesundheitsleistungen verbessert werden. Ziel ist es unter anderem, dass die medizinische Versorgung von Transpersonen in den Lehrplänen der gesundheitlichen Studiengänge besser abgebildet werden kann. Neben dem Göttinger Vorhaben werden sechs weitere Forschungsprojekte der Gender- und Diversitätsmedizin in dem Förderprogramm bedacht. Insgesamt neun Millionen Euro stehen dafür bereit. Ziel soll es sein, die Gesundheitsversorgung in den Bereichen Diagnose, Therapie und Medikation von Krankheiten unter Berücksichtigung biologischer, sozialer und kultureller Unterschiede für alle verbessern zu können.