Ergebnisse aus Göttinger Forschung: Mond soll aus Erdmaterial entstanden sein
Der Mond soll aus Material aus dem Erdmantel bestehen, das in das Weltall geschleudert wurde. Darauf deuten die Forschungsergebnisse eines Göttinger Forscherteams von der Universität Göttingen und dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) hin. Die Forscher hatten Sauerstoffisotope von 14 Mondproben mit denen von 191 Messungen an Mineralien von der Erde verglichen. Dabei wurde am Sauerstoffisotop 17 von Erde und Mond eine sehr hohe Ähnlichkeit festgestellt. Die neuen Ergebnisse zur Entstehung des Mondes machen dabei die Kollisionstheorie unwahrscheinlicher. Demnach soll der Mond entstanden sein, weil die Erde mit dem so genannten Protoplaneten „Theia“ kollidiert sein solle. Die Forschungsergebnisse aus Göttingen legen aber nahe, dass der Mond aus Materialien der Erde entstanden sei. Die Ergebnisse der Forschung sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienen.