Um Geruchsstörungen auf den Grund zu gehen: Projekt von Göttinger Neurowissenschaftler wird durch Schram-Stiftung gefördert
Der Göttinger Neurowissenschaftler Dr. Thomas Frank möchte herausfinden, wie Gerüche unser Verhalten beeinflussen. Dafür erhält er von der Schram-Stiftung über drei Jahre 360.000 Euro Projektförderung. Das hat die Universität Göttingen bekanntgegeben. Bislang verstehe man die grundlegenden Mechanismen, die bei der Geruchswahrnehmung im Gehirn ablaufen, noch nicht tiefgreifend, obgleich sie wichtig sind als Warnfunktion und für die Lebensqualität. Franks Projekt „Zelluläre Mechanismen und Gehirn-weite Schaltkreise der chemosensorischen Valenzkodierung“ soll das ändern. Dabei wird er modellhaft am Zebrafisch untersuchen, wie das Gehirn Geruchsreize über verschiedene Organisationsebenen verarbeitet. So sollen Störungen, wie beispielsweise die Geruchsstörung Parosmie, besser verstanden und behandelt werden können.