Geschrieben von Nikita Makarov
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Die Stadt Göttingen setzt bis November ihre Zahlungsforderungen an die Hausverwaltung des Gebäudekomplexes an der Groner Landstraße 9 aus. Das teilte die Stadt mit. Damit habe die Stadt nach eigener Aussage verhindert, dass die Versorgung mit Warmwasser und Heizwärme im Gebäudekomplex eingestellt worden wäre. Mit der Versorgungseinstellung haben die Stadtwerke Göttingen gedroht, da die Verwaltung des Komplexes, die WEG-Verwaltung, hohe Forderungen begleichen müsse, so die Stadt weiter. Im Detail verzichtet die Stadt nun für zwei Monate auf die Zahlung der Grundsteuer und von Müll- und Kanalbenutzungsgebühren. Die bislang gezahlten Beträge der Verwaltung sollen in die Wärmeversorgung des Gebäudes fließen. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt betont, dass die Versorgung des Gebäudes durch das Vorgehen der Stadt nur temporär gesichert sei. Die kommunalen Möglichkeiten im Umgang mit prekären Immobilien seien begrenzt, so Broistedt weiter. Die Stadt Göttingen habe daher einen Forderungskatalog an den Niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies gestellt.